Projektdetails

Date
9. August 2014
Kunde
Philipp

Beschreibung

Ihr kennt die Rufnummer 111? die Nummer die man im Notfall wählt, wenn man nicht mehr weiter weiß und Unterstützung beim Basteln benötigt? Probiert es aus, hier klingelt dann jedenfalls ein orange leuchtendes Telefon! so auch Philipp… *ring* – „Nico, können wir ’n Ringlicht bauen?“ – Normel, komm vorbei.

Und Philipp kam, im Gepäck eine Küchenlampe mit runder Leuchtstoffröhre sowie eine kleine defekte Stehlampe. folgender Plan: Lampe aufschrauben, Transformator raus und alles auf einer Holzplatte neu anordnen, sodass man durch die Lampe hindurch fotografieren kann. gut, soweit der Plan… (wms)

benötigte Teile:

  • Lampe mit runder Leuchtstoffröhre
  • Kabel mit Stecker
  • Holzplatte
  • kleiner Schraubenzieher
  • Kabelbinder
  • großen Zirkel oder Bleistift und Tütelband
  • Geodreieck
  • Stichsäge
  • Schmirgelpapier zum entgraten
  • Akkubohrer
  • Panzertape

Also, wie gesagt, erst Lampe zerlegen, sortieren und überblick verschaffen. An den Transformator werden 230V angeschlossen, also unser Kabel mit Stecker, (abgeknipst von der kleinen Stehlampe). Der Stecker, der den Transformator mit der Röhre verbindet, war ins Gehäuse eingelassen und musste mit etwas grober Gewalt freigelegt werden, super Einsatz fürs neue Multitool. Zum Schluss alles schön mit Panzertape verkleidet. – Geiles Zeug dieses Panzertape, da kann ich mich jedes Mal wieder drüber freuen!

Anschließend kann man alles auf einer passenden Holzplatte anordnen, diese sollte nicht zu schwer sein aber dennoch haltbar, hier empfiehlt sich z.B. Birke-Multiplex. Um das Ringlicht später gut halten zu können, haben wir den Ständer der kleinen Stehlampe zweckentfremdet und als Griff angeordnet. Schöner Nebeneffekt- das kleine Dreibein, mit dem man das Ringlicht später einfach aufstellen kann. Alternativ geht natürlich auch ein einfacher Winkel, um das Licht auf einem Stativ zu befestigen oder aber ein Rundholz als Griff. Sind die Komponenten angeordnet kann man sich seine spätere Wunschform anzeichnen. Wenn man für die Rundungen kein Zirkel zur Hand hat, dann tut’s fürs Grobe auch ein Stift mit Tütelband. Jetzt noch Platz für den Transformator und einen Anschluss für den Griff vorsehen dann es kann ausgesägt werden.

Die Leuchtstoffröhre haben wir mit einfachen Kabelbindern befestigt, den Trafo und den Griff auf dem Holz verschraubt – fertig. Erster kurzer Test mit Model Mats in meinem Flur – funzt! Philipp sagte mir zu, dass es noch ein oder zwei Portraits für den Blog gibt um das Ergebnis zu sehen, wir warten gespannt…

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