Projektdetails

Date
20. Mai 2015
Kunde
Ghostbastlers

Beschreibung

Wie schon den Nachttisch haben wir auch diese Obstschale aus der Verpackungspappe eines (desselben) Kleiderschranks gefertigt. In Manier seiner Herkunft geben wir Ihr einfach mal den Namen PAPPA und hoffen, dieser ist nicht geschützt ;)

Was haben wir gemacht, um diese Schale in Form zu bringen?
Zuerst einmal löst man das Trägermaterial der Pappplatte beidseitig ab. Das geht am besten, wenn man sich langsam vorarbeitet und immer recht nah an den Klebekanten mit den Fingern zieht, sonst kann die Pappe schnell reißen und man hat frickelige kleine Fetzen. Sind beidseitig die Pappschichten gelöst, bleibt eine Wabenstruktur, welche sich hervorragend eignet gebogen zu werden, der Pappe jedoch trotzdem noch Stabilität bietet. Mit einem Band, welches wir durch einige Waben im äußeren Bereich in unbestimmten Abständen ziehen und am Ende verknoten, erhalten wir eine organische Form mit Wölbung. Das Band bietet uns gleichzeitig die Möglichkeit die Schale für den nächsten Schritt aufzuhängen, denn jetzt wird abgeharzt.

Wir hängen die Form auf, mischen eine kleine Menge 2-Komponenten Gießharz und pinseln dieses vorsichtig mittig beginnend in die Wabenstruktur. Das überflüssige Harz tropft nach unten ab und kann mit dem Pinsel wieder aufgehoben werden. So arbeiten wir uns zum Rand hin, allerdings nicht komplett, sondern nur bis kurz vor die Schnur. Danach wird dem Objekt eine Nacht Trockenzeit gewährt.

Wenn man möchte, kann man die Schale so schon nutzen, wir finden es ganz sympathisch, wenn der Rand noch aus Naturpappe ist und organisch verwebert mit der Zeit. Aber in diesem Fall soll die Schale komplett eingehartz werden. Also auf den Boden stellen und bis zum Rand vorarbeiten, wieder trocknen lassen – fertig! Ein glänzender, organisch wirkender Wabentraum für den Esstisch.

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