Projektdetails

Date
30. Dezember 2016
Kunde
Ghostbastlers

Beschreibung

Leuchten sind was Feines und aus uns unerklärlichen Gründen, können wir immer wieder welche in unterschiedlichen Ausführungen basteln. Das macht einfach Spaß. Möglicherweise liegt das an dem kleinen Licht Aha-Lichteffekt zum Schluss, man weiß es nicht.

Hier eine Leuchte aus einem Übertopf, welchen wir in einem großen schwedischen Möbelhaus besorgt haben. Zusätzlich haben wir noch etwas Multiplex aus unserer Restekiste, vier kleine Magnete und ein Textilkabel mit Fassung (Letzteres ebenfalls aus dem Möbelhaus für gerade mal 5 Euro) verwendet. Kostentechnisch ist das sowieso stark, die Leuchte kostet zum Schluss keine 10 Euro und macht ordentlich was her, aber eins nach dem anderen.

Um den Übertopf als Lampenschirm verwenden zu können, haben wir zuerst den Boden des Übertopfs mit einer Lochsäge durchbohrt. Der Durchmesser der Lochsäge war dabei etwas größer als der Durchmesser des Fassungsgewindes, sodass man später die Fassung gut hindurchstecken und verschrauben kann. Für alle Bohrungen, auch für die jetzt folgenden können wir den Gebrauch einer Standbohrmaschine empfehlen, das macht es aus unserer Sicht deutlich einfacher, geht aber, na klar, auch mit einer normalen Bohrmaschine. Hat man den Übertopf durch das Loch vorbereitet, ist dieser auch schon fertig.

Wenn man aus einem Übertopf eine Leuchte baut, ist das eigentlich dann einer dieser berühmten Ikea Hacks?

Die Frage lassen wir mal so im Raum stehen und widmen uns dem oberen Leichenteil, welcher später die Fassung verdeckt. Der Einfachheit halber haben wir für das obere Teil der Leuchte das Material Holz gewählt. Holz lässt sich einfach super bearbeiten und sieht dazu auch noch schön aus.

Jetzt wird’s etwas kompliziert zu beschreiben, guckt Euch am besten vorher die Bilder an.

 

Nach dem Durchstöbern unserer Holzrestekiste haben wir noch etwas 21 mm Multiplexplatte, weiß beschichtet, gefunden – Perfekt. Aus diesem Material wurde mit einer Lochsäge, dieses Mal haben wir den Durchmesser des Übertopfes gewählt, zwei Scheiben ausgesägt. (Eigentlich drei, wie man auf den Bildern sieht… eine haben wir versaut – egal, benötigt werden zwei) Die beiden Scheiben bilden den Grundkörper der Fassungsverkleidung.

In die Mitte der unteren Scheibe wurde mit einem Forstnerbohrer ein großes Loch gebohrt, hier kann dann später der durchsichtige kegelförmige Teil der gekauften Fassung verschwinden. Wir mussten feststellen, dass die Fassung in sich aber noch etwas überstand und damit die Scheibe plan auf dem Übertopf aufliegen kann, wurde noch einmal mit einem größeren Forstnerbohrer etwa 3 mm nachgebohrt.

Da wir nicht genau den Durchmesser des Übertopfes getroffen haben und so der Übergang zwischen Holz und Keramik etwas unsauber aussah, haben wir uns dazu entschlossen, den Rand der unteren Scheibe etwas auszufräsen. So erhält man eine schöne Schattenfuge, die den Übergang sauber aussehen lässt. Ist jetzt nicht unbedingt nötig, macht es aber noch einen Tick schicker.

Da der Holzteil später nur als Abdeckung dient und nicht verschraubt wird, haben wir noch vier kleine Magnete eingearbeitet, so sitzt später alles da, wo es soll.

Die obere Scheibe wurde mittig bis zur Hälfte mit einem größeren Loch versehen, ebenfalls durch den geliebten Forstnerbohrer um die Fassung zu integrieren. Anschließend konnten die beiden Scheiben verleimt und geschliffen werden.

So – fertig, Textilkabel durchfrickeln und an die Decke mit der Leuchte. Eigentlich bräuchten wir beide ’ne größere Wohnung, uns geht langsam der Platz aus für unsere Basteleien.

 

 

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